Das Rosie-Projekt

Im Rosie-Projekt geht es um die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zweier völlig unterschiedlicher Menschen. Ein Roman, der einen bestens unterhält und oft zum Schmunzeln bringt.

Darum geht es

Don Tillman ist Assistenzprofessor für Genetik, plant seinen Alltag bis ins kleinste Detail und hat ganz eindeutig ein Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Schon Freundschaften zu schließen fällt ihm schwer, so wundert es den Leser auch nicht, dass er bisher ohne Frau durchs Leben geht.
Dem möchte Don Abhilfe schaffen und startet sein Ehefrauen-Projekt. Mithilfe eines selbst erstellten Fragebogens möchte er die perfekte Frau für ihn finden. Ausschlusskriterien sind dabei unter anderem Unpünktlichkeit, Rauchen, Übergewicht und Alkoholkonsum. Denn Don hält nichts von dem klassischen Verabredungsritus, dessen "Erfolgswahrscheinlichkeiten in keinem Verhältnis zu Aufwand und negativen Erfahrungen stand."

Und dann landet Rosie in seinem Leben und Don wird sehr schnell klar, dass sie auf keinen Fall die perfekte Kandidatin sein kann und dass sein Freund Gene sich da einen Scherz mit ihm erlaubt hat.
Rosie hat rot gefärbte Haare, raucht, ist unpünktlich, kann nicht kochen und bringt Dons Leben ordentlich durcheinander…

 

Meine Meinung

Was dieses Buch so besonders macht, ist die Tatsache, dass Don Autist mit dem Asperger-Syndrom ist und das spiegelt sich in seinem ganzen Handeln und Denken wieder. So bereitet er dem Leser immer wieder Schmunzelmomente und gibt einen neuen Blickwinkel auf die Welt der "Normalen", wie Don sie gerne bezeichnet.

Wer Sheldon Cooper kennt und liebt, wird Don Tillman genauso gerne mögen!