Megan Miranda – Tick Tack – Wie lange kannst du lügen

Mit dem Cover hat der Verlag auf jeden Fall ins schwarze getroffen, mit dem Klappentext auch und mit der Geschichte als solches eigentlich auch.

In TICK TACK - Wie lange kannst du lügen reisen wir mit Nic zurück in ihre Heimatstadt. Vor zehn Jahren verschwand dort ihre beste Freundin spurlos und die Erinnerungen an diese Nacht haben sie nie losgelassen. Als ihr demenzkranker Vater einen Brief schreibt und darin behauptet, dass er dieses Mädchen gesehen habe, weiß Nic sofort, das er ihre beste Freundin Corinne meint. Zurück im Haus ihrer Kindheit will sie nicht nur ihrem Bruder dabei zu helfen eben dieses für den Verkauf vorzubereiten, sondern auch rausfinden was zehn Jahre vorher mit Corinne passiert ist. Doch bereits an ihrem ersten Abend verschwindet erneut ein Mädchen. Das Mädchen, das Nic und ihren Freunden damals ein Alibi gegeben hat...

Meine Meinung:

Zunächst muss ich sagen, dass das Cover wirklich toll ist. Die pinke Schrift hebt sich sehr gut von dem schwarz weißen Hintergrund ab und springt einem dadurch direkt ins Auge. Außerdem gefällt mir die leichte Unschärfe, die in der Mitte des Waldes zu sehen. Das macht das Ganze noch etwas düsterer.

Ein Stilmittel, das mir leider erst viel zu spät bewusst wurde, war der Aufbau der Geschichte. Die Autorin erzählt die Story rückwärts! Also wir starten bei Tag 15 und gehen dann zu Tag 14 und zu Tag 13 und immer so weiter, bis wir schließlich an Tag 1 ankommen. So hat man manchmal das Gefühl etwas verpasst zu haben, aber das hat man ja gar nicht. Das wurde einen noch nicht erzählt. Wir bekommen so einen Einblick in die Tage nach Nics Rrückkehr und was zehn Jahre zuvor passiert ist.

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