Philippa L. Andersson – Romance Love – Vollkommen dir ergeben

Momentan befinde ich mich in einer kleinen Leseflaute. So recht kann ich mich auf kein Buch konzentrieren und habe viel zu viele angefangene Bücher rumliegen.
Eher aus beruflichen Gründen habe ich mir aber gerade ein Probeabo von Tolino Select zugelegt. Das ist ein noch neues Abo-Modell der großen Buchhändler und ich wollte es mir mal genauer anschauen. Falls es euch interessiert, kann ich es in einem anderen Beitrag näher erklären und meine Erfahrungen mit euch teilen.

So bin ich jedenfalls auf den Roman Love Romance von Philippa L. Andersson gestoßen und bin direkt in die Geschichte eingetaucht.

Darum geht es:

Juliet Blake ist Autorin und veröffentlicht unter dem Pseudonym Love Romance erotische Liebesgeschichten. Sie liebt ihren Job sehr und hat mit ihren Romanen auch guten Erfolg, doch nach ihrem Studium hat sie recht naiv einen Knebelvertrag bei einem Verlag abgeschlossen. Zehn Jahre lang muss sie jede Woche ein neues Manuskript abgeben!
Folglich hat sie keine Zeit für soziale Kontakte oder gar Urlaub.

Doch nach sechs Jahren ist Juliet mehr als urlaubsreif und so wendet sie sich an ihren ehemaligen Kommilitonen und Bestseller-Autor Adam Maguire und bittet ihn um Hilfe.
Und zu ihrer Überraschung willigt er auch ein, aber zu seinen Bedinungen:

Für jeden Tag, den ich dir helfe,
bekomme ich eine Nacht mit dir …

Meine Meinung:

Zunächst fand ich die Idee mit Juliet als Autorin wirklich super. Ich mag so etwas sehr und mir gefiel, dass man immer wieder an ihrem Schreibprozess teilhaben konnte. Da ich ja selber auch schreibe, kann ich sagen, dass die Darstellung sehr realistisch und glaubwürdig war.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen und mich direkt in seinen Bann gezogen. Innerhalb von zwei Tagen war ich mit dem Buch durch, was in letzter Zeit schon länger kein Buch mehr geschafft hat.
Wie man es aus ähnlichen Storys gewohnt ist, geht es schnell und heftig zur Sache. Natürlich fällt er schon direkt über sie her. Das störte mich aber gar nicht, das gehört einfach zu solchen Büchern. Wer sowas nicht mag, sollte sich auch andere Titel suchen.
Was mich ein wenig gestört hat, waren die BDSM-Szenen. Nicht BDSM an  sich, aber ich habe das Gefühl, dass es nach diesem ganzen Hype um Shades of Grey nur noch darum gehen muss. Entweder ist alles sehr harmlos und es gibt nur angedeuteten Blümchensex oder es werden gleich die Fesseln ausgepackt.

Aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es durchaus empfehlen!


1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.